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Veronika Bäuerle
Rheintal-Förderschule Bühl, Baden Württemberg
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Mein und unser Eindruck war, dass der
Vortrag sehr gut strukturiert ist, mit genügend Abwechslung, so dass
auch Förderschüler, aber sicher auch andere sich gut konzentrieren
können und einige Informationen aufnehmen.
Gleichzeitig können sie aber auch durch die Instrumente, Ihr
persönliches Auftreten und Erscheinen etwas vom Lebensgefühl aus
Südamerika erfahren.
Was uns ein wenig gefehlt hat (vielleicht vor allem den Erwachsenen)
, war der soziale Aspekt - sind die Menschen hilfsbedürftig, sind
Spendenaktionen aus Deutschland (sowie dieses Jahr auch die
Sternsingeraktion) angebracht,
notwendig, überflüssig ... ? Da man bei uns oft von Peru nur im
Zusammenhang von „Armut“ hört wäre es vielleicht interessant, hierzu
Informationen von Ihnen zu erhalten. Ist zum Beispiel der Hersteller
der Flöten durch diesen Auftrag in einer verbesserten Situation?
Das Ziel etwas von Ihrem Land zu erfahren ist jedenfalls vollständig erreicht.
Veronika Bäuerle
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K. Bressemann
Leibnitz-Mittelschule Schkeuditz, Sachsen
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Ich bin Musiklehrerin an der Mittelschule
Kl. 5-10. Da in Sachsens Mittelschulen entsprechend des neuen Lehrplans
sehr viel Wert auf fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht
gelegt wird, bestellte ich schon mehrfach Herrn Sanchez mit seinem
Peru-Programm an verschiedene Leipziger Schulen. Jedes mal waren die
Veranstaltungen ein voller Erfolg.
Als guter „Aufhänger“ eignet sich das
Musikthema Kl. 7/8 „Die ganze Welt ist voll Musik“, wo es um Musik
anderer Kulturen, Länder und Erdteile geht, u.a. auch um
Panflötenmusik aus Bolivien. Blasinstrumente, insbesondere Flöten
beherrscht Herr Sanchez perfekt. Er erhielt oft spontanen Beifall der
Schüler. Die Jugendlichen werden ins praktische Musizieren einbezogen,
bekommen verschiedenen Instrumente in die Hand und eine kleine Okarina
mit nach Hause zum Üben (im Preis von 4 Euro für den Vortrag enthalten).
Die musikalischen Beiträge fügt Herr Sanchez kurzweilig in einen
Dia-Vortrag über sein Heimatland Peru ein. Die Dia-Show ist technisch
ausgefeilt und für Schüler gut verständlich, amüsant und informativ.
Auf Wunsch teilt Herr Sanchez auch größere Gruppen, damit er die
Jugendlichen besser individuell ansprechen kann. Auch sonst besitzt er
ein „pädagogisches“ Händchen.
Zur besseren Motivierung und Disziplinierung sollten die Schüler
allerdings vorbereitet sein. In der Leibnitz-MS Schkeuditz (2003)
teilte ich deshalb 30 verschiedene Mini-Aufmerksamkeits-Aufgaben auf
Papierstreifen aus. Jeder Schüler musste eine Aufgabe während der
Veranstaltung in Stichpunkten beantworten (z.B. Wie viele
Röhrchen hat die große Panflöte? Welche Instrumente benutzt der
Schamane? Warum sind Ponchos immer gestreift? usw.)
An der 33. MS Leipzig gestalteten wir im Dezember 2004 sogar
einen ganzen Südamerika-Projekttag mit Stationsbetrieb. Neben dem
Musikprojekt von Herrn Sanchez gab es z.B. Spanisch-Grundkurs,
Geografie-Puzzle, Azteken-Olympiade, Indiotöpfern usw. Der Spaß- und
Lerneffekt war enorm.
Nun freue ich mich schon auf die Veranstaltung am 5.4.06 an der MS
Mölkau und hoffe auf eine weitere unkomplizierte, aber fruchtbare
Zusammenarbeit.
Leipzig , am 20.03.2006
Mit freundlichen Grüßen
K. Bresemann
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