Rezensionen zu:    Quena. Kunstoff
Quena. Kunstoff
Datum:   Donnerstag, 27. August 2015
Autor:   Kosta Klidas

Rezension:
Nee, sehr schlecht gestimmt! Bei allem Wunsch zum fairen Handel und allem Wohlwollen - mein Instrument ist mit Sicherheit niemals angespielt worden! Jemand, der sich auskennt, hätte schon bei dem ersten Blick sagen können, dass die Tonlöcher sehr untypisch aussehen und wahrscheinlich
falsch sind.

Da ich unverwüstliche Instrumene sehr schätze und ich die Idee von Kunststoffflöten ausdrücklich bejae, möchte ich hier eigene Typen aus Stangenleerrohr vorstellen (Baumarkt, Eletroabteilung):

Quenachio in D, europäische Griffweise.

Name...Länge vom Fuß...~Durchmesser der Bohrungen

E...........98.............................6,5
-

F#.........138...........................6,5
G..........16-
9............................7
A...........220.............-
...............7
H...........261...........................-
.7
C#.........296...........................6,5

zum Kerbengrund 53,6

Bei einem Innendurchmesser von 22 mm (Außend.: 25 mm), PVC-Stangenleerrohr, Baumarkt Elektroabteilung.

Oder als Quenia in G mit der typischen Griffweise aus Südamerika, ich habe die Löcher bewußt kleiner als bei amerikanischen Instrumenten gewählt, damit auch meine Frau eine Chance hat, die Löcher zu schließen. Flöten mit Tönlöchern von 13,5 mm sind nur noch für Männerhände!:

A...........76.............................-
6
H...........112...........................7
C...........-
133...........................6
D...........168............-
...............7
E...........193...........................-
7
F#.........226...........................7

G..........-
. 247..........................6

zum Kerbengrund 40,4

Bei einem Innendurchmesser von 18 mm (Außend.: 20 mm).

Arbeitsschritte:
1. Kerbe einfeilen - in PVC kniffelig, das Labium sollte recht scharfkantig sein, die besten Ergebnisse habe ich mit einer Kabinettfeile (ca. Halbrund) erreicht oder wie bei einer Shakuhachi.
2. leichte Schräge der Auflage am Kinn einfeilen und besonders gut glattschmirgeln!
3. Jetzt erst Länge absägen: Kerbengrund (Labium) zum Flötenfuß.
4. Vom Fuß nach oben die Löcher anlegen, erst 6 mm vorbohren mit Holzboher m. Zentrierspitze, dann ...
5. ... mit \"HSS-Bohrer\" (Dachspitze) die Löcher weiten (von den tiefen Löchern nach oben). In 0,5-mm-Schritten. Dabei wird das Instrument gestimmt. Ich benütze für PVC-Röhren keine Bohrmaschine, sondern drehe die Metallbohrer von Hand ein, wenn ich die Bohrer mit einem Ruck \"herausreiße\", sind die meisten Grate abgeschnitten. : )
6. Löcher ganz vorsichtig entgraten.


Bewertung:   TEXT_OF_5_STARS

 

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