23.11.2005
     
  PRESSEINFORMATION vom 23. November 2005

So klingt der Regenwald

Carlos Sánchez-Chinén entführte Mosbacher Sonderschüler in eine ferne Welt

Mosbach. Schon gewusst? Mit Tierhufen kann man auch Musik machen. Sogar ganz schön laute. Die Jungen und Mädchen aus der Sonderschule der Johannes-Anstalten in Mosbach und ihre kleinen Kollegen vom Schulkindergarten „Kleckse“ wissen das nun ganz genau. Carlos Sánchez-Chinén, der im Rahmen der 125-Jahr-Feier der Johannes-Anstalten zu Gast war, zeigte ihnen noch andere erstaunliche Dinge aus seiner südamerikanischen Heimat.

Ein riesiges Sortiment an Flöten, Rasseln, Trommeln und anderen traditionellen lateinamerikanischen Musikinstrumenten hatte der gebürtige Peruaner in die Johanneskirche mitgebracht, Chaccas, Maracas, Zamponas, Quenas, Pinkillos, Okarinas, und wie sie alle heißen. Er entlockte ihnen Töne, welche seine jungen Zuhörer teils ganz andächtig lauschen ließen. Selbst der größte Zappelphilipp blieb da plötzlich ganz still sitzen. Dazu zeigte der in seiner bunten Landestracht gewandete Gast wunderschöne Diaaufnahmen aus Südamerika.

Beim Stillsitzen und Zuhören blieb es aber nicht. Aus Kürbissen, Samenschoten und anderen Naturmaterialien angefertigte Rasseln wurden im Publikum verteilt, und zu entsprechenden Dias durften die Kinder „Regenwald“ spielen. Auch der „Schlangentanz“ wurde getanzt.

Eine gute Stunde verging wie im Fluge, aber eine bleibende Erinnerung gab es auch: Jedem Kind schenkte Carlos Sánchez-Chinén, der Peruaner aus Meiningen mit Diplomen als Musiklehrer und Orchesterleiter, eine kleine Tonflöte oder eine Kette. Für die Sonderschüler und Kindergartenkinder war das noch mal ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr „125 Jahre Johannes-Anstalten Mosbach“.


Annette Peters / Pressereferentin
Johannes-Anstalten Mosbach
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