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Eine unterhaltsame Einführung in die Welt der Blasinstrumente
Ziel des Projektes
Auf eine unterhaltsame Weise werden die Kinder und Jugendlichen in die
geschichtliche Entwicklung der Blasinstrumente eingeführt. Von der Urzeit
bis zur Moderne werden die aufgelisteten Instrumente vorgestellt und
vorgespielt.
Diese Veranstaltung bietet den Kindern die Möglichkeit, die
verschiedenen Arten von Instrumenten zu betrachten, zu analysieren, zu
differenzieren und auseinanderzunehmen (bei der Vorführung werden
einige Instrumente in Teile zerlegt).
In der Person als Stadtpfeifer oder als Konzertsolist werde ich den
Teilnehmern Interessantes über die Geschichte dieser Instrumente
vermitteln. Hierbei sind von der kleinen Piccoloblockflöte bis zur
großen Tuba viele Instrumente vertreten.
Der Inhalt des Programms wird durch die Teilnehmer ergänzt, z.B. durch
Fragen, welche durch die Veranstaltung entstehen. Aufgrund der
musischen Tätigkeit einiger Kinder und Jugendlichen (Musikschule,
privater Musikunterricht) könnten weitere Schüler animiert werden, sich
für das Erlernen des einen oder anderen Musikinstrumentes zu
entschließen. Das wiederum führt später zu einem lebendigeren
Musikunterricht.
Zielgruppe
Schüler der 1. bis 12. Klasse (bzw.13. Klasse) aller Schultypen.
Die Themen sind für die verschiedenen Altersgruppen differenziert aufbereitet.
Ort
Schule
Kinderzahl
ab 75 Kinder
Zeitraum
ganzjährig, Termine nach Absprache
Dauer
ca. 90 Minuten mit einer kurzen Pause
Inhalt
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Geschichtliche Entwicklung
-
Instrumentenfamilien: Holzblasinstrumente und Blechblasinstrumente
-
Erzeugung des Klanges
Instrumente in Vorführung
Instrumente der Urzeit (Volksinstrumente)
Bambus-, Holz- und Knochenflöten,
Ocarinas (Tonflöten), Muschelhorn, Tierhörner, Pungi und
Schenai (Schlangenbeschwörer Oboen), Dungchen (tibetanische Trompete),
Didgeridoo
Renaissanceinstrumente: Renaissanceblockflöten, Krummer Zink, Krummhorn, Schalmei
Barockinstrumente: Barockblockflöten: Piccolo-, Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte, Naturtrompete
Moderne Instrumente: Oboe, Querflöte, Klarinette, Saxofon (Sopran,
Tenor), Trompeten (Konzerttrompete, Jazztrompete,
Piccolotrompete), Kornett (deutsches und französisches Modell),
Flügelhorn (deutsches und französisches Modell), Waldhorn,
Tenorhorn, Bariton, Posaune, Tuba.
Kosten
pro Schüler 5,00 Euro
Voraussetzungen
Großer Raum, kleiner Saal wäre
wünschenswert.
Musikinstrumente werden von mir selbst
mitgebracht.
Vorbereitungszeit ca. 90 Minuten.
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Auszüge aus dem Blasinstrumenten- Programm
Eine unterhaltsame Einführung in die Welt der Blasinstrumente
Was ist Musik?
Das Wort Musik kommt aus der griechischen Sprache („Musiké“). Warum aus der griechischen Sprache?
Bei
den alten Griechen fand Musik mit Tanz und Dichtung zusammen statt...
... auch sie machten sich schon vor 4.000 Jahren Gedanken über die
Herkunft der
Musik und der Musikinstrumente.
Seit wann gibt es Musik?
Wann sind die Musikinstrumente entstanden?
Besaß der Urzeit-Mensch Musikinstrumente?
Welche Instrumente aus dieser Zeit kennen wir?
Blasinstrumente aus der Urzeit
Muscheltrompete, Naturhörner, Knochenflöten
, Holzrohr (Didgeridoo)
Bambusrohre
  
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Blasinstrumente aus dem Mittelalters und DER Renaissance
Flöten
... gehören zur Familie der Holzblasinstrumente,
auch wenn sie aus verschiedenen Materialien gebaut sind, z B. Holz,
Knochen, Ton, Metall und auch Kunststoff.
Diese Instrumente gehören zu den ältesten der Musikgeschichte. Man
schätzt, dass es Flöten seit 40.000 Jahren gibt. Längsflöten, Gefäßflöten, Querflöten ...
Renaissance-Flöten
... Es war ein blinder Flötist aus Holland, der diese Flöte im XVI.
Jahrhundert so berühmt machte. Schon Jacob van Eyck spielte so gut auf
seiner Schnabelflöte, dass er eine Anstellung als Glockenspielmeister
im
Dom zu Utrecht bekam. Eine Stelle, die es bis heute in einigen Kirchen
Hollands noch gibt. Außerdem sollte Jacob van Eyck mit seiner Musik die
Spaziergänger am Kirchhof erfreuen.
Krummhorn / Doppelrohrblattinstrumente
Schalmei
... wir finden Traditionen z.B.
bei dem alten deutschen Volkslied „Es tönen die Lieder“:
Es tönen die Lieder,
der Frühling kehrt wieder,
es flötet (es spielet) der Hirte auf seiner Schalmei
tra la la la la la la la la, tra la la la la la la.
Tibet-Trompete
Krummer Zink
... ist ein Instrument aus Holz (Buchsbaum) mit Leder
überzogen. Er hat ein Mundstück wie eine Trompete aus Horn oder
Elfenbein. Heute werden diese Mundstücke aus Horn oder Kunststoff
hergestellt. Man unterscheidet ihn vom Geraden Zink …
 
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Blasinstrumente aus dem Barock
In der Epoche des Barock entwickelten sich die Instrumente weiter. Die
Instrumentenbauer und Spieler vereinigten sich in Zünften, um
ihre Rechte zu verteidigen.
So gab es die Zunft der Trompeter und Pauker.
Die Trompete / Die Naturtrompete
... ist ein Blechblasinstrument, das durch
die Lippenschwingungen des Spielers zum Klingen gebracht wird. Die Form
ist gleich geblieben vom 15. Jh. bis Mitte des 19. Jh. …
... Durch die
verschiedenen Lippenspannungen erzeugt der Spieler die verschiedene Töne
der Naturtonreihe…
Die Blockflöte:
... wurde in der Barockzeit in verschiedenen Größen
gebaut und sehr aufwendig gemustert oder verziert ...
Piccolo Blockflöte
Altblockflöte
Sopranblockflöte
Tenorblockflöte
Baßblockflöte
Querflöte / Traversflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon

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Blasinstrumente der Moderne
Das Leben änderte sich. So fanden in den Städten Konzerte für ein viel größeres
Publikum statt, als während der Barockzeit. Die
Musikinstrumente entwickelten sich im 19. Jh. sehr schnell. So bekamen
z.B. die Blechblasinstrumente ihre Ventile um 1815.
Zwei Typen von Ventilinstrumenten sind heute in Gebrauch. Sie unterscheiden sich durch die Art der Maschine.
• Die eine heißt Dreh- oder Zylindermaschine und soll 1832 von Josef Riedl erfunden worden sein
• Die andere ist die Perinét-Maschine, 1839 entwickelt von Francois Perinét.
Themen: Chromatik, Schnellspiel, Doppelzunge / Dreizunge
Die Trompete: B Trompete deutsches Modell
B Trompete französisches Modell
C Trompete
deutsches Modell
Piccolo Trompete
Hoch B
Kornett B, französisches Modell
Flügelhorn
B, deutsches Modell
Flügelhorn B, französisches Modell
Das Waldhorn
Die Posaunen
... gehören zu den tiefen Instrumenten des Orchesters. Dieses
Instrument ist, kann man sagen, seit über 500 Jahren unverändert
geblieben. Man hat die Züge früher etwas kleiner und enger
gebaut. Das Prinzip des Spielens und der Notenerzeugung ist aber gleich
geblieben ...
... Bei der Posaune ist es wichtig, die Position genau zu treffen. Es gibt
keine Markierungen beim Zug und man übt immer am sicheren Treffen
der Töne. Aufgrund dieses Zuges hat man bei der Posaune die Möglichkeit zu “Rutschen“. Was bedeutet das?
Der Bariton
... ist ein Verwandter der Posaune und des Tenorhorns ...
Die Tuba
 
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Soll diese Veranstaltung auch bei Ihnen stattfinden?
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